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	<title>vizuell</title>
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	<description>digitale photographie und mehr</description>
	<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 12:37:34 +0000</pubDate>
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		<title>Festbrennweite vs. Zoom</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 22:11:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Canon EOS 5D Mark II]]></category>

		<category><![CDATA[Objektive]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht nur im Einsteiger-Segment gehören Zoom-Objektive als &#8220;Kit-Objektiv&#8221; mittlerweile zur Standardausrüstung von DSLR-Fotografen. Profis blicken selbst auf die qualitativ hochwertigen Vertreter dieser Objektivgattung bisweilen verächtlich herab und schwören auf lichtstarke Festbrennweiten. Doch ganz so einseitig sollte man dieses Thema nicht betrachten.
Als &#8220;Immer-Drauf-Objektiv&#8221; habe ich vor einigen Jahren bei meiner 20D das 17-85/4-5,6 von Canon schätzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur im Einsteiger-Segment gehören Zoom-Objektive als &#8220;Kit-Objektiv&#8221; mittlerweile zur Standardausrüstung von DSLR-Fotografen. Profis blicken selbst auf die qualitativ hochwertigen Vertreter dieser Objektivgattung bisweilen verächtlich herab und schwören auf lichtstarke Festbrennweiten. Doch ganz so einseitig sollte man dieses Thema nicht betrachten.</p>
<p><span id="more-77"></span>Als &#8220;Immer-Drauf-Objektiv&#8221; habe ich vor einigen Jahren bei meiner 20D das 17-85/4-5,6 von Canon schätzen gelernt. Seit Anfang des Jahres tut an meiner 5D Mark II standardmäßig das 24-105/4L seinen Dienst. Ja, ich geb&#8217;s zu: Ich bin ein Freund (guter) Zoom-Objektive. Kürzlich hatte ich nun Gelegenheit, zwei lichtstarke Festbrennweiten von Canon (darunter das 85/1,2L) auszuprobieren. Das Ergebnis: eine gewisse Hassliebe für Festbrennweiten. :o))</p>
<p>Eines vorweg: Die Vorteile hochwertiger und lichtstarker Festbrennweiten sind gar nicht zu bestreiten:</p>
<ul>
<li>Selbst hochwertige Zoom-Objektive zwingend zu Kompromissen in der <strong>Abbildungsqualität</strong>, die man bei Festbrennweiten viel besser vermeiden kann. Gerade an einer Kamera wie der 5DM2, die jede Schwäche des Objektivs gnadenlos ans Tageslicht bringt, ist die gestochen scharfe Abbildung z.B. des 85/1,2L wirklich beeindruckend.</li>
</ul>
<ul>
<li>Die hohe <strong>Lichtstärke</strong> erlaubt Available-Light-Aufnahmen, wo man sonst längst schon zu höheren ISO-Werten (mit entsprechenden Qualitätseinbußen) oder einem Blitz hätte greifen müssen. Gerade im (leichten) Telebereich, wo man sonst aufgrund längerer Verschlusszeiten mit dem Risiko des Verwackelns leben muss, machen ein, zwei Blendenstufen mehr oder weniger einen Riesenunterschied.</li>
</ul>
<ul>
<li>Die kleinen Blendenwerte der Festbrennweiten ermöglichen ein Spielen mit der <strong>Hintergrundunschärfe</strong>, wie es bei den kleinsten Blendenwerten selbst guter Zooms (typischerweise Blende 4) kaum möglich ist.</li>
</ul>
<ul>
<li>Zumindest subjektiv ist der <strong>Autofokus</strong> aufgrund der Offenblende bei den Festbrennweiten deutlich flotter als bei Zoom-Objektiven mit weniger großer Offenblende (selbst solchen mit USM).</li>
</ul>
<p>Aber es gibt eben nicht nur Licht:</p>
<p>Geht es primär um die Lichtstärke, ist der <strong>Tiefenschärfe-Effekt</strong> kleiner Blendenwerte oftmals eher störend als hilfreich. Bei Blende 1,8 muss man selbst bei Standardportraits schon aufpassen, dass <em>beide</em> Augen scharf abgebildet werden. Im Studio ist sicher die Zeit, solche Feinheiten zu beachten, bei Aufnahmen &#8220;in der freien Wildbahn&#8221; wird das schon schwieriger - zumal man die (ungewollte) Unschärfe oftmals erst später am PC erkennt.</p>
<p>Nichts gegen gelegentliche <strong>Objektivwechsel</strong> - die Möglichkeit zur Verwendung unterschiedlicher Objektive ist schließlich eines der wesentlichen Argumente für die DSLR-Fotografie. Aber in wechselnden Aufnahmesituationen unterwegs alle paar Minuten das Objektiv wechseln zu müssen, ist anstrengend und lässt einen schnell zum &#8220;Staubparanoiker&#8221; werden. Wer also anfängt, Geld in Festbrennweiten zu investieren, wird früher oder später über einen zweiten Body nachdenken.</p>
<p>Was uns zum nächsten Thema bringt: der <strong>Schlepperei</strong>. Ein Z0om-Objektiv (und ich rede hier nicht von einem Megazoom, sondern einem solchen mit &#8220;moderatem&#8221; Brennweitenbereich) deckt gut und gern den Brennweitenbereich von zwei, eher drei Festbrennweiten ab. Auch hier gilt: im Studio kein Problem, unterwegs aber schnell lästig.</p>
<p>Anstrengend sind die (hochwertigen) Festbrennweiten last but not least auch <strong>finanziell</strong>: Das 85/1,2L beispielsweise schlägt mit über 2.000 EUR zu Buche. Für das gleiche Geld bekommt man z.B. das 70-200/2,8L.</p>
<p>Eher ambivalent ist schließlich die Frage &#8220;feste Brennweite&#8221; vs. &#8220;Zoom mit variabler Brennweite&#8221;: Die Veränderung des Ausschnitts durch Zoomen ist zwar bequem, macht aber gleichzeitig faul bei der Wahl der Aufnahmeposition. Wer mit Festbrennweiten fotografiert, wechselt nämlich nicht nur den Abstand zum Objekt, sondern auch die <strong>Aufnahmeposition</strong>. Dadurch erfolgt die Wahl von Blickwinkel und Hintergrund automatisch bewusster als beim bequemen Heran- oder Herauszoomen.</p>
<p>Fazit: Gute Festbrennweiten sind in bestimmten Situationen - das entsprechende Budget vorausgetzt - sicher das Mittel der Wahl. Insbesondere im ganz unteren Brennweitenbereich (24 mm und weniger), wo die Verzerrung selbst guter Zoom-Objektive oftmals sehr ausgeprägt ist, und bei langen Brennweiten (300 mm und mehr), wo die hohe Lichtstärke aufgrund des Verwacklungsrisikos besonders wichtig ist, können Festbrennweiten punkten. In normalen Brennweiten-Bereichen können Festbrennweiten vor allem im Studio ihre Vorteile ausspielen - in der &#8220;freien Wildbahn&#8221; würde ich einem (hochwertigen) Standard-Zoom jedoch fast immer den Vorzug geben.</p>
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		<title>Sigma EF-500 DG Super &#038; Canon EOS 5D Mark II</title>
		<link>http://www.vizuell.de/2009/02/sigma-ef-500-dg-super-canon-eos-5d-mark-ii/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Feb 2009 17:28:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Canon EOS 5D Mark II]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich bin ich ja durchaus ein Freund von Original-Canon-Zubehör. Als ich vor einigen Jahren jedoch einen Blitz für meine &#8220;alte&#8221; EOS 20D suchte, waren mir Canon-Systemblitze schlicht ein wenig zu teuer. Also wurde es ein Sigma EF-500 DG Super, der mir seitdem auch gute Dienste leistet.
Der erste Funktionstest mit der EOS 5D Mark II vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich bin ich ja durchaus ein Freund von Original-Canon-Zubehör. Als ich vor einigen Jahren jedoch einen Blitz für meine &#8220;alte&#8221; EOS 20D suchte, waren mir Canon-Systemblitze schlicht ein wenig zu teuer. Also wurde es ein <strong>Sigma EF-500 DG Super</strong>, der mir seitdem auch gute Dienste leistet.</p>
<p><span id="more-75"></span>Der erste Funktionstest mit der EOS 5D Mark II vor einigen Wochen war dann ernüchternd: Blitz und Kamera ignorierten sich schlichtweg, nicht einmal zum Auslösen war der Blitz zu bewegen. Nach Rücksprache mit Sigma stellte sich dann heraus, dass es tatsächlich eine &#8220;Unverträglichkeit&#8221; zwischen der 5DM2 und &#8220;alten&#8221; Sigma-Blitzen gibt. Auf der Web-Site von Sigma findet sich zwar eine entsprechende <a href="http://www.sigma-foto.de/cms/front_content.php?client=1&amp;lang=1&amp;idcat=59&amp;idart=320" target="_blank">Info</a>, die sich jedoch auf die EOS 50D bezieht.</p>
<p>Abhilfe ist einfach, sofern der Blitz in der Modellbezeichnung den Zusatz &#8220;EO ETTL II&#8221; trägt. In diesem Fall kann man das Gerät zu Sigma einsenden und erhält ein kostenloses Firmware-Update. Das dauerte bei mir zwar über drei Wochen (offenbar aufgrund einer Umbaumaßnahme bei Sigma), aber nun tut der Blitz auch an der 5DM2 seinen Dienst. Nichts gegen Available-Light-Aufnahmen, aber manchmal braucht es eben doch etwas Zusatzlicht. :o)</p>
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		<title>Canon EOS 5D Mark II - geeignet für die professionelle Video-Produktion?</title>
		<link>http://www.vizuell.de/2009/01/canon-eos-5d-mark-ii-geeignet-fur-die-professionelle-video-produktion/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Jan 2009 17:15:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Canon EOS 5D Mark II]]></category>

		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Viel wurde bereits geschrieben über die Video-Funktion der Canon EOS 5D Mark II. Auf der Site von Film-TV-Video findet sich jetzt ein neuer Bericht, der erstmals die Praxistauglichkeit der 5DM2 bei professionellen Video-Produktionen untersucht.
Eingesetzt wurde die 5DM2 zum Dreh eines Musik-Videos, das sich derzeit noch in der Post-Production befindet und im Februar erstmals ausgestrahlt werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viel wurde bereits geschrieben über die Video-Funktion der Canon EOS 5D Mark II. Auf der Site von <a href="http://www.film-tv-video.de/" target="_blank">Film-TV-Video</a> findet sich jetzt ein neuer <a href="http://www.film-tv-video.de/newsdetail+M5ed50fe28cf.html?&amp;tx_ttnews[day]=20&amp;tx_ttnews[month]=01&amp;tx_ttnews[year]=2009" target="_blank">Bericht</a>, der erstmals die Praxistauglichkeit der 5DM2 bei professionellen <strong>Video-Produktionen </strong>untersucht.</p>
<p><span id="more-51"></span>Eingesetzt wurde die 5DM2 zum Dreh eines Musik-Videos, das sich derzeit noch in der Post-Production befindet und im Februar erstmals ausgestrahlt werden soll. (Es handelt sich um das Video zum Song &#8220;Streit&#8221; der Sängerin Jana Leipziger.)</p>
<p>Hier die Erkentnisse der Filmmacher:</p>
<p>Das (für im Vergleich zu professionellen Video-Kameras) geringe <strong>Gewicht</strong> der 5DM2 erweist sich erwartungsgemäß bei der Vdeo-Produktion als eher störend: Bei Drehs aus der Hand ist die <strong>Verwacklungsgefahr</strong> aufgrund der geringen Massenträgheit einfach sehr groß. Nicht nur aus diesem Grund wurde die 5DM2 für den Dreh auf einem <strong>Video-Rig</strong> der Firma <a href="http://www.redrockmicro.com" target="_blank">Redrock</a> montiert - leider eine Lösung, die sich für Amateure aus finanziellen Gründen (über 2.000 US-Dollar) wohl eher verbietet.</p>
<p>Beim Dreh kam zur Bildkontrolle ein externes <strong>TFT-Display</strong> zum Einsatz, das per HDMI an die Kamera angeschlossen wurde. Damit bestätigen die Profis indirekt eine Erfahrung, die ich schon in den ersten Tagen mit der 5DM2 machen konnte: So brillant und groß (für DSLR-Verhältnisse) das Display der 5DM2 sein mag: für die Kontrolle der Bildschärfe während des Drehens reicht es leider nicht aus. Hier sollte Canon zumindest mit einem Software-Update nachhelfen, das die gleichzeitige Kontrolle des Bildausschnitts und der Scharfstellung durch eine Bild-in-Bild-Funktion während laufender Aufnahme ermöglicht. Für ein externes Display spricht allerdings auch dann die Tatsache, dass das eingebaute Display in Lage und Neigung nicht verändert werden kann, was abweichende Aufnahmepositionen fast unmöglich macht.</p>
<p>Begeistert zeigten sich die Film-Profis von der hohen <strong>Lichtempfindlichkeit</strong> der 5DM2, die sich allerdings auch als tückisch erweisen kann: Früher oder später tritt dann doch ein Bildrauschen auf, das man während des Drehs oftmals noch nicht erkennt und erst im Anschluss merkt, dass das Material mehr oder minder unbrauchbar ist.</p>
<p>Ebenso große Begeisterung kam in Anbetracht der verfügbaren <strong>Objektiv-Vielfalt</strong> auf: Hier nutzre das Team insgesamt vier Fest- beziehungsweise Zoom-Brennweiten. Fokusiert wurde manuell, die <strong>Fokus-Automatik</strong> erwies sich aufgrund von Falschfokusierungen und Pumpen aus Sicht der Profis als unbrauchbar. Dafür war man mit <strong>Bildqualität</strong> und <strong>Dynamikumfang</strong> der Aufnahmen hochzufrieden. Allerdings: Bei der Wiedergabe der Videos via <strong>Quicktime</strong> vermissten die Profis Details und Zeichnungstiefe, die im HDMI-Signal definitiv vorhanden sind - es bleibt abzuwarten, ob sich diese Beobachtungen an anderer Stelle bestätigen und wo die Ursachen liegen.</p>
<p>Die <strong>Tonaufnahme</strong> erledigten die Filmemacher erwartungsgemäß mit einem separaten Audio-Recorder, die Synchronisation erfolgte klassisch per Filmklappe. Die Verwendung der Audio-Funktion der 5DM2 kam nicht infrage, weil diese immer automatisch aussteuert - bleibt zu hoffen, dass dieses Verhalten nicht &#8220;fest verdrahtet&#8221; ist, sondern sich ebenfalls per späterem Software-Update beheben lässt.</p>
<p>Die von der 5DM2 angebotene <strong>Bildfrequenz</strong> von 30 Frames pro Sekunde, die in Europa eigentlich anfällig für das Flackern von Kunstlicht sein müsste, erweist sich als erstaunlich unproblematisch - und das gerade im Vergleich zur Nikon D90, die mit 24 Frames pro Sekunde bei der Video-Aufzeichnung eigentlich besser an das deutsche Stromnetz (50 Hertz) &#8220;angepasst&#8221; ist. Dennoch ist die Bildfrequenz der 5DM2 für professionelle Produktionen eher hinderlich, da diese für die Distribution in Europa so oder so auf 24 Frames pro Sekunde umgerechnet werden müssen.</p>
<p>Als größtes Manko jedoch sahen die Filmprofis die fehlenden <strong>Einflussmöglichkeiten</strong> auf Empfindlichkeit, Blende und Belichtungszeit im Video-Modus an. Während man beim Fotografieren mit der 5DM2 (selbstverständlich) alle Parameter manuell steuern kann, muss man sich beim Filmen komplett auf die Automatik verlassen. Nur mit Tricks lässt sich die Belichtung beeinflussen - die Möglichkeit zum expliziten Bestimmen der Blende und damit der Schärfentiefe fehlt jedoch auch dann noch. Mit einem Software-Update sollte dieses Manko eigentlich noch zu beheben sein.</p>
<p>Nichtsdestotrotz waren die Tester im Gesamtergebnis begeistert und wünschen sich mehr (Video-)Kameras mit großen CMOS-Sensoren. Bleibt abschließend zu hoffen, dass Canon zügig auf diese und andere Praxis-Erfahrungen von Video-Profis reagiert und all das, was per Software-Update zu verbessern ist, auch zeitnah verbessert - und die Erkenntnisse nicht erst in neue Modelle einfließen lässt.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Plädoyer für das RAW-Format</title>
		<link>http://www.vizuell.de/2009/01/ein-pladoyer-fur-das-raw-format/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Jan 2009 15:46:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[RAW-Format]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer die Möglichkeiten einer 21-Megapixel-Vollformat-DSLR wie der EOS 5D Mark II auch nur annähernd ausreizen möchte, braucht nicht nur hochwertige Objektive, sondern auch die Bereitschaft, sich mit dem RAW-Format auseinanderzusetzen. Ok, das macht mehr Arbeit als das Nachbearbeiten von JPEGs - aber die Zeit ist gut investiert.
Die von der Canon EOS 5D Mark II erzeugten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer die Möglichkeiten einer 21-Megapixel-Vollformat-DSLR wie der EOS 5D Mark II auch nur annähernd ausreizen möchte, braucht nicht nur hochwertige Objektive, sondern auch die Bereitschaft, sich mit dem RAW-Format auseinanderzusetzen. Ok, das macht mehr Arbeit als das Nachbearbeiten von JPEGs - aber die Zeit ist gut investiert.</strong></p>
<p><span id="more-27"></span><a href="http://www.vizuell.de/photos/v/tiere/IMG_0086.jpg.html"><img class="alignleft" src="http://www.vizuell.de/photos/d/102-2/IMG_0086.jpg" alt="" width="240" height="360" /></a>Die von der Canon EOS 5D Mark II erzeugten JPEGs sind mit 5 bis 8 Megabyte Dateigröße schon recht voluminös und bieten einen durchaus passablen Detailgrad. Weshalb also der zusätzliche Aufwand, sich mit den 25 MByte großen RAW-Dateien der 5DM2 zu befassen? Der entscheidende Grund: der <strong>höhere Dynamikumfang</strong> des RAW-Formats.</p>
<p>Ein praktisches Beispiel konnte ich gleich am zweiten Tag mit meiner  5DM2 erleben: Ein Schwanenpaar bei intensiver Wintersonne auf einer dunklen Wasserfläche, das sich zudem noch schnell bewegte und dementsprechend ein langes Experimentieren mit der optimalen Belichtung unmöglich machte. Die Kamera gab sich redlich Mühe, den hohen Kontrast ins JPEG-Format zu retten, das Ergebnis konnte aber gerade in den hellen Flächen nicht überzeugen.</p>
<p>Aus der RAW-Datei waren schnell zwei Varianten &#8220;belichtet&#8221;: eine mit normaler Ausleuchtung und eine mit maximaler Zeichnung des Gefieders. In Photoshop auf zwei Ebenen binnen weniger Minuten zusammenmontiert, ergab sich eine Aufnahme, die dem von der Kamera berechneten JPEG sichtbar überlegen ist.</p>
<p>Noch deutlicher wird das Scheitern der JPEG-Engine bei <strong>Gesichtern</strong> in extrem kontrastreichen Settings: In solchen Situationen passiert es regelmäßig, dass die Gesichtsfarben zu kontrastreich, zu bunt und schlicht unnatürlich erscheinen. Im JPEG-Format ist eine solche Aufnahme nicht mehr zu retten, durch sorgfältige Belichtung der RAW-Datei aber sehr wohl.</p>
<p>Hier ein Beispiel, zunächst das Gesamtbild zur Verdeutlichung der Belichtungsproblematik (schwarzer Mantel, heller Hintergrund und Schnee):</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-31 aligncenter" title="200901raw_sample_gesamt" src="http://www.vizuell.de/wp-content/uploads/200901raw_sample_gesamt.jpg" alt="200901raw_sample_gesamt" width="300" height="450" /></p>
<p>Und nun 100-Prozent-Crops im RAW-/JPEG-Vergleich:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-38 aligncenter" title="200901raw_sample_jpeg" src="http://www.vizuell.de/wp-content/uploads/200901raw_sample_jpeg.jpg" alt="200901raw_sample_jpeg" width="542" height="542" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-39 aligncenter" title="200901raw_sample_jpeg_dunkler" src="http://www.vizuell.de/wp-content/uploads/200901raw_sample_jpeg_dunkler.jpg" alt="200901raw_sample_jpeg_dunkler" width="542" height="542" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-40" title="200901raw_sample_raw" src="http://www.vizuell.de/wp-content/uploads/200901raw_sample_raw.jpg" alt="200901raw_sample_raw" width="542" height="542" /><br />
Ich denke, die Bilder sprechen für sich.</p>
<p>Verwendet man zur &#8220;Entwicklung&#8221; der RAW-Dateien den von Canon mitgelieferten Konverter, ist der Workflow ein wenig umständlich: Zunächst erzeugt man mit Hilfe des RAW-Konverters eine TIFF-Datei, bearbeitet diese dann zum Beispiel in Photoshop und wandelt sie anschließend (z.B. zur Veröffentlichung im Web) ins JPEG-Format. Am Rande bemerkt: Der Canon-Konverter erzeugt unkomprimierte TIFFs, die entsprechend groß ausfallen. Im Rahmen der Bearbeitung kann man die Dateigröße durch Speichern als (verlustfrei) komprimiertes TIFF deutlich reduzieren.</p>
<p>Noch ein abschließender Tipp: Es hat sich bewährt, die Kamera JPEGs und RAWs parallel aufzeichnen zu lassen. Die JPEGs lassen sich schnell und einfach mit einem beliebigen Viewer anzeigen - ideal zum Aussortieren der Bilder. Auch reicht die JPEG-Qualität für viele Anwendungen bei den meisten Motiven aus, so dass man schnell das JPEG weiterverarbeiten kann. Und für den Fall der Fälle hat man immer noch das &#8220;Negativ&#8221; in maximaler Qualität als RAW-Datei. Das sind dann in Summe zwar gut und gern 30 MByte pro Aufnahme - aber externe Festplatten mit 500 GByte oder gar 1 TByte kosten heute ja fast nichts mehr. :o))</p>
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		<item>
		<title>Erste Video-Experimente mit der Canon EOS 5D Mark II</title>
		<link>http://www.vizuell.de/2009/01/erste-video-experimente-mit-der-canon-eos-5d-mark-ii/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 21:25:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Canon EOS 5D Mark II]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer eigentlich &#8220;nur&#8221; eine Vollformat-DSLR mit über 20 Megapixeln kaufen wollte, bekommt von Canon bei der EOS 5D Mark II gleich noch eine Full-HD-Videofunktion als Dreingabe. Obwohl ich mich bis dato nicht für&#8217;s Videofilmen begeistern konnte, hat mich die 5DM2 auf Anhieb bekehrt.
Nach zwei Tagen mit meinem &#8220;neuen Baby&#8221; kann ich zur Video-Funktion folgendes sagen:
Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer eigentlich &#8220;nur&#8221; eine Vollformat-DSLR mit über 20 Megapixeln kaufen wollte, bekommt von Canon bei der EOS 5D Mark II gleich noch eine Full-HD-Videofunktion als Dreingabe. Obwohl ich mich bis dato nicht für&#8217;s Videofilmen begeistern konnte, hat mich die 5DM2 auf Anhieb bekehrt.</strong></p>
<p><span id="more-24"></span>Nach zwei Tagen mit meinem &#8220;neuen Baby&#8221; kann ich zur Video-Funktion folgendes sagen:</p>
<p>Die <strong>Bildqualität</strong> ist schlicht atemberaubend. Mit der 5DM2 aufgenommene Full-HD-Videos mit 1920&#215;1080 Pixel Auflösung bieten eine Schärfe und einen Detailreichtum, der auch für anspruchsvolle Hobby-Fotografen das Videofilmen attraktiv macht.</p>
<p>Aufgrund des großen Sensors und der offenen Blenden professioneller Foto-Objektive ist das Spiel mit der <strong>Schärfentiefe</strong> ein Leichtes. Man muss zwar präzise (manuell) fokusieren, erhält dafür aber Videos mit der selektiven Schärfe professioneller Produktionen. Muss man gesehen haben!</p>
<p>Das eingebaute <strong>Mikrofon</strong> nimmt vor allem das (leise) Surren des Bildstabilisators auf - an einem externen Mikrofon führt daher absolut kein Weg vorbei. Hatte noch ein altes Sony-Mikrofon, das auf Anhieb eine akzeptable Tonqualität brachte. Auf Dauer sollte es aber etwas &#8220;Richtiges&#8221; sein, das sich auf dem Blitzschuh montieren lässt.</p>
<p>Nach ersten Video-Experimenten mit dem Kit-Objektiv (24-105 mm) freue ich mich bereits auf Video-Aufnahmen mit anderen <strong>Optiken</strong>. Da wäre zum Beispiel mein 70-300 mm Tele-Zoom. Qualitativ reicht es zwar wohl kaum für die 21-Megapixel-Fotoauflösung der 5DM2 aus, für Videos müsste es aber allemal genügen. Bin gespannt!</p>
<p>So ganz ohne &#8220;Risiken und Nebenwirkungen&#8221; ist das Videofilmen mit der 5DM2 allerdings. Ganz offensichtlich ist die Tatsache, dass bei der Videoaufzeichnung in Full-HD riesige <strong>Datenmengen</strong> entstehen. 300 MByte pro Minute erfordern zunächst einmal <strong>große, schnelle Speicherkarten</strong>. Mit der Sandisk Extreme Ducati mit 8 GByte habe ich bisher sehr gute Erfahrungen gemacht.</p>
<p>Die <strong>Wiedergabe</strong> der Videos verlangt einen flotten Rechner: Auf meinem knapp ein Jahr alten 2-Gigahertz-Dual-Core-PC ruckelt die Wiedergabe in <strong>QuickTime</strong> sichtbar. In <strong>Windows Media Player</strong> (mit entsprechendem Plugin) läuft die Wiedergabe zwar ruckelfrei, dafür fehlt aber der Ton. Das mag ein Konfigurationsproblem meines Rechners und damit ein bedauerliches Einzelschicksal &lt;g&gt; sein.</p>
<p>Eine Lösung fand sich schliesslich in Form von <a href="http://www.squared5.com" target="_blank"><strong>Streamclip</strong></a>, einem kostenlosen <strong>Video-Konverter</strong>, der sich vor allem in einem Punkt wohltuend von vielen anderen Konvertern unterscheidet: er funktioniert einfach. :o)) Mit wenigen Mausklicks macht man aus dem Full-HD-MOV ein Full-HD-AVI, das sich im Windows Media Player dann <span style="text-decoration: underline;">ohne</span> Ruckeln und <span style="text-decoration: underline;">mit</span> Ton abspielen lässt.</p>
<p>Eine neue Herausforderung wird nun die <strong>Bearbeitung der Videos</strong> sein. Nicht nur, dass es dafür neuer Tools und Techniken bedarf, auch ein neuer PC ist wohl fällig: Unter 3 Gigahertz Dual-Core sollte man die Bearbeitung von Full-HD-Videos wohl erst gar nicht versuchen &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Erste Erfahrungen mit der Canon EOS 5D Mark II</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jan 2009 21:10:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Canon EOS 5D Mark II]]></category>

		<category><![CDATA[Features]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich geb&#8217;s zu: 2.400 EUR sind kein Pappenstiel, zumal nur für den Body der Canon EOS 5D Mark II. Eine Weile habe ich ernsthaft mit mir gerungen, zumal die Kamera um Weihnachten herum nur schlecht und wenn dann zum Listenpreis lieferbar war. Als dann aber ein befreundeter Online-Shop das Kit für knapp unter 3.000 EUR [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich geb&#8217;s zu: 2.400 EUR sind kein Pappenstiel, zumal nur für den Body der Canon EOS 5D Mark II. Eine Weile habe ich ernsthaft mit mir gerungen, zumal die Kamera um Weihnachten herum nur schlecht und wenn dann zum Listenpreis lieferbar war. Als dann aber ein befreundeter Online-Shop das Kit für knapp unter 3.000 EUR liefern konnte, wurde ich schwach - und habe die Entscheidung seit Eintreffen des Pakets (gestern &lt;g&gt;) nicht für eine Minute bereut.</strong></p>
<p><span id="more-19"></span></p>
<p>Hier die ersten Praxiseindrücke von der 5DM2:</p>
<p>Wer bereits mit einer Canon-DSLR fotografiert hat, kommt mit der EOS 5D Mark II auf Anhieb zurecht. Die <strong>Bedienung</strong> unterscheidet sich - nicht zuletzt durch zusätzliche Funktionen wie Live-View - in Details, das meiste funktioniert jedoch wie bei meiner &#8220;alten&#8221; 20D und anderen Canon-Kameras.</p>
<p>Was bei den ersten Aufnahmen sofort auffällt: Durch die vergleichsweise hohe Lichtstärke des Kit-Objektivs und den Vollformat-Sensor bietet sich das Spiel mit geringer <strong>Schärfentiefe</strong> geradezu an. Auch die Farben sind weicher gezeichnet, so dass die Fotos im Vergleich zur 20D - wenn man das so pauschal sagen kann - professioneller und &#8220;künstlerischer&#8221; wirken.</p>
<p>War bei der 20D bereits ab ISO 400 ein signifikantes Bildrauschen festzustellen, liefert die 5DM2 bei ISO 400 völlig einwandfreie Aufnahmen - und selbst Fotos mit <strong>ISO 1.600 und 3.200</strong> sind noch brauchbar. &#8220;Available-Light-Fotografie&#8221; wird damit plötzlich zum Thema. Auch ganz gut so, da mir derzeit ein Blitz für das neue &#8220;Baby&#8221; fehlt - dazu gleich mehr.</p>
<p>Der größere Spiegel verursacht ein im Vergleich zur 20D lauteres <strong>Auslösegeräusch</strong> und eine stärkere <strong>Vibration</strong> der Kamera beim Auslösen. &#8220;Perverser&#8221; Nebeneffekt: Aufgrund der hohen Auflösung sieht man bei 100-Prozent-Vergrößerung bei Aufnahmen ohne Stativ leichte Unschärfen, die bei anderen Kameras wohl nicht sichtbar wären. Wohlbemerkt: Das gilt natürlich nicht, sofern man wirklich kurze Belichtungszeiten wählt. Wer jedoch eine &#8220;ruhige Hand&#8221; hat und bei normalen Brennweiten bisher auch gerne mal 1/30 sec aus der Hand fotografierte, wird mit der 5DM2 öfter zum Stativ greifen.</p>
<p>Wie oben bereits angedeutet, verweigert mein <strong>Sigma EF 500 DG</strong> leider den Dienst an der 5DM2. Schmerzlich vor allem deswegen, weil die 5DM2 keinen integrierten Blitz mitbringt und man selbst für gelgentliches Aufhellen auf einen externen Blitz angewiesen ist.</p>
<p>Last but not least: Die <strong>Video-Funktion</strong> ist echt der Hammer! Ok, das manuelle Fokusieren ist nicht sonderlich komfortabel, und das interne Mikrofon nimmt vor allem die Betriebsgeräusche des Bildstabilisators auf. Aber die Bildqualität ist einfach nur atemberaubend.</p>
<p>Soviel für heute - werde jetzt erstmal weiterfotografieren. :o)</p>
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		<title>Zeit für eine neue Digitalkamera?</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Dec 2008 22:14:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit gut acht Jahren fotografiere ich nun digital. Beim Rückblick auf die eigene &#8220;Digitalkamera-Historie&#8221; zeigt sich: Etwa alle drei Jahre ist es Zeit für eine neue Kamera - in etwa diesen Intervallen verbessern sich nicht nur die Auflösungen substanziell, sondern die Technik an sich macht jeweils einen Quantensprung.
Im Herbst 2000 brachte ich aus USA meine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit gut acht Jahren fotografiere ich nun digital. Beim Rückblick auf die eigene &#8220;Digitalkamera-Historie&#8221; zeigt sich: Etwa alle drei Jahre ist es Zeit für eine neue Kamera - in etwa diesen Intervallen verbessern sich nicht nur die Auflösungen substanziell, sondern die Technik an sich macht jeweils einen Quantensprung.</strong></p>
<p><span id="more-8"></span><img class="alignleft size-full wp-image-15" title="sony-mavica-mvc-cd1000" src="http://www.vizuell.de/wp-content/uploads/sony-mavica-mvc-cd1000.jpg" alt="sony-mavica-mvc-cd1000" width="100" height="100" />Im Herbst 2000 brachte ich aus USA meine erste Digitalkamera mit: eine <strong>Sony Mavica MVC-CD1000</strong>, mit immerhin 2 Megapixel Auflösung und Speicherung der Bilder auf Mini-CD. Trotz vergleichsweise guter Optik (lichtstarkes 10x-Zoom mit Bildstabilisator) und des recht stolzen Preises (gut 1.200 US-Dollar), lies die Bildqualität (rückblickend) doch eher zu wünschen übrig: Die Bilder waren &#8220;quietschig&#8221;, konnten nicht wirklich mit dem mithalten, was ich von einer guten analogen Spiegelreflexkamera gewohnt war.</p>
<p><img class="size-full wp-image-14 alignright" title="canon-powershot-g3" src="http://www.vizuell.de/wp-content/uploads/canon-powershot-g3.jpg" alt="canon-powershot-g3" width="100" height="100" />Mein nächster &#8220;digitaler Evolutionsschritt&#8221; war die <strong>Canon PowerShot G3</strong> im Jahr 2003: kompakter als die Mavica und mit 4 Megapixel ein Auflösungssprung um Faktor 2. Und obwohl mittlerweile schon über fünf Jahre alt und von aktuellen Kompaktkameras etliche Megapixel entfernt, ist die G3 auch heute noch mein Mittel der Wahl für Schnappschüsse, wenn die Spiegelreflexkamera zu groß und schwer zum Mitnehmen ist. Einmal mehr bewahrheitet sich, was in jüngster Zeit schon fast zur Binsenweisheit geworden ist: Solange man die hohe Auflösung nicht für Ausschnitte oder großformatige Abzüge benötigt, sind 4 Megapixel völlig ausreichend - zumal, wenn sie aus einer Kamera mit guter Optik stammen.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-13" title="canon-eos-20d" src="http://www.vizuell.de/wp-content/uploads/canon-eos-20d.jpg" alt="canon-eos-20d" width="100" height="100" />Bei aller Zufriedenheit mit der Bildqualität der G3: die Flexibilität einer Spiegelreflexkamera fehlte mir. Die ersten digitalen DSLRs waren mir schlicht zu teuer, die Auflösungen auch nicht besser als die der PowerShot. Insofern hieß die Devise erstmal: Abwarten. 2005 schließlich hatten sich die Auflösungen weit genug nach oben und die Preise weit genug nach unten entwickelt. Mit der <strong>Canon EOS 20D</strong> konnte ich erstmals das digitale Fotografieren wieder mit der Spiegelreflextechnik verbinden. Mit 8 Megapixeln war die 20D damals &#8220;state of the art&#8221; im gehobenen Consumer-Segment.</p>
<p>Nun stellt sich die Frage - und da geht es sicher vielen Hobby-Fotografen ähnlich - was als nächstes kommen könnte:</p>
<p>Typischerweise bieten Mittelklasse-DSLRs mit APC-Sensor aktuell 10 bis 12 Megapixel. Die 15 Megapixel der kürzlich vorgestellten <strong>Canon EOS 50D</strong> sind nochmal ein Sprung in der APC-Klasse, zeigen aber gleichzeitig, dass diese Sensorgröße langsam an ihre Grenzen stößt. Kurz: APC mit einfach nur mehr Auflösung wäre von der 20D ein eher kleiner (Fort-)Schritt.</p>
<p>Spätestens mit der <strong>Nikon D3</strong> und ihrer überragenden Bildqualität auch bei hohen ISO-Werten rückte ein anderer Aspekt in den Fokus: ein größer Sensor, genauer: <strong>Vollformat</strong>. Preislich ist die D3 für Hobby-Fotografen zwar &#8220;jenseits von Gut und Böse&#8221;, aber mit der <strong>D700</strong> brachte Nikon mich kurzzeitig wirklich in Versuchung. Allerdings: Mit 12 Megapixeln holt Nikon zwar das Maximum an Empfindlichkeit aus dem Vollformat-Sensor zurück, bleibt bei der Auflösung aber hinter den Möglichkeiten des Formats. Dieses Problem löst zwar mittlerweile die <strong>Nikon D3x,</strong> aber zu einem für Hobbyisten nun wirklich völlig indiskutablen Preis.</p>
<p>Nun wird es zwar früher oder später wohl eine <strong>Nikon D700x</strong> (oder D800/D900) geben, die 24 Megapixel im gehobenen Consumer-Segment bietet. Doch dann kam Canon dem Erzrivalen Nikon zuvor: mit der <strong>EOS 5D Mark II</strong>. Erste Testberichte sind extrem vielversprechend, das könnte in der Tat mein neues Lieblingswerkzeug werden &#8230;</p>
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